Sportphysiotherapie
Sportphysiotherapie beschäftigt sich mit der Prävention und der Behandlung von Fehl- und Überlastungen bzw. Verletzungen beim Sport. Die Belastungen der knöchernen, bindegewebigen, knorpeligen und muskulären Strukturen im Leistungssport sind extrem hoch. Es werden Grenzen der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit erreicht, die nicht selten überschritten werden und zu schweren Schäden am Haltungs- und Bewegungsapparat führen können.
Aber auch im zunehmenden Breiten- und Freizeitsport sind durch die zum Teil sehr extremen Sportarten (Snowboard, Freeclimbing, Mountainbike, Marathonläufe usw.) Schädigungen durch laienhaftes Training oder übertriebenen Ehrgeiz häufig zu finden. Die Ursachen von sportbedingten Schäden sind sowohl auf exogene Faktoren (Sportausrüstung, Fremdeinwirkung, Witterung, Belag, usw.) als auch auf endogene Faktoren (Trainingszustand, Ermüdungszustand, Ernährung, usw.) zurückzuführen.
Eine Möglichkeit der Prävention im Sport ist die richtige, fachmännische und intensive Vorbereitung auf die jeweilige sportliche Betätigung (Aufwärmen, Kräftigen, Stabilisieren, Dehnen, Koordinieren), und eine geeignete und in einwandfreiem Zustand befindliche Sportausrüstung.
Sportphysiotherapie ist eine Spezialisierung der Physiotherapie. Ein/e Sportphysiotherapeut/in kombiniert Kenntnisse von Sport und Krankheitslehre, hierdurch kann er/sie eine schnelle und optimale Rehabilitation von Verletzungen ermöglichen und vor allem auch präventiv wirksam werden.
Typische Aufgabenbereiche sind
- Leistungsdiagnostik
- Sportartenanalyse
- Prävention
- Rehabilitation
- Individuelle Trainingsberatung und Gestaltung
- Ernährung

